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Implantologie = Künstliche Zahnwurzeln

Implantologie

Mit schönen Zähnen fällt nicht nur ein Lächeln sehr viel leichter. Funktions- tüchtige und schöne Zähne spielen auch bei der Lebensqualität eine wichtige Rolle. Sprechen, Essen und Lachen - wer dies unbeschwert tun will, muss sich auf seine Zähne verlassen können, auch und gerade wenn es die „Dritten” sind. Zahnersatz sollte genauso gut funktionieren wie die eigenen Zähne, mindestens so gut aus- sehen und möglichst nicht zu erkennen sein. Mit herkömmlichen Methoden lässt sich dieser Wunsch jedoch nicht immer erfüllen.

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Implantate - Die moderne Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz

Schöne Zähne, keine Schwierigkeiten beim Essen und Sprechen, keine Haftprobleme und Druckstellen im Mund - viele Träger herkömmlicher Zahnprothesen können davon nur träumen. Technische Innovationen und eine rasante Entwicklung in den vergangenen Jahren eröffnen heute aber neue Perspektiven für den Zahnersatz: Er lässt sich fest verankern, getragen von so genannten „enossalen Implantaten” - künstlichen Zahnwurzeln, die in den Kiefer eingepflanzt werden.

Die Statistik belegt, dass eine wachsende Zahl von Patientinnen und Patienten diese komfortable Lösung vorzieht: In Deutschland werden mittlerweile mehr als 500000 Implantate pro Jahr gesetzt, Tendenz steigend. Dank der fest sitzenden Wurzeln lassen sich sowohl einzelne Zähne ersetzen als auch größere Zahnlücken überbrücken. Zudem bieten sie verschiedene Versorgungsmöglichkeiten für völlig zahnlose Ober- und Unterkiefer. Die mit höchster Präzision gefertigten künstlichen Zahnwurzeln sind schrauben- oder zylinderförmig und im Schnitt acht bis 16 Millimeter lang. Implantate bestehen in aller Regel aus dem körperverträglichen Metall Titan und haben eine speziell bearbeitete Oberfläche - dadurch verwachsen sie beim Einheilen fest mit dem umliegenden Knochengewebe.

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Schmerzfreier Eingriff

Implantologie - Schmerzfreier Eingriff

Die Implantate werden bei einem ambu- lanten Eingriff unter örtlicher Betäubung schmerzfrei in den Ober- oder Unterkiefer eingesetzt. Falls am Ort der Implantation nicht genügend eigener Knochen vor- handen ist, kann vorher der Kiefer aufgebaut werden. Diese „Augmentation” kann zum Beispiel nötig sein, wenn der Zahn durch einen Unfall oder eine Erkrankung des Zahnbetts, etwa eine Parodontose, verloren ging.

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Gewinn an Lebensqualität

Der implantatgetragene Zahnersatz hat viele Vorteile - medizinische, funktionelle und ästhetische. Er vermittelt einen natürlicheren Eindruck als herkömmliche Prothesen. Schon bald haben Implantatträger das Gefühl, als würden sie wieder mit ihren eigenen Zähnen kauen, sprechen und lachen. Nichts kann verrutschen oder herausfallen; niemand erkennt, dass die Zähne künstlich sind. Weil Zahnimplantate fest und sicher sitzen, können ihre Träger alles essen - knackige Äpfel ebenso wie kräftiges Brot. Diesen Gewinn an Lebensqualität schätzen die meisten Patientinnen und Patienten besonders.